Vorbereitungskurs Berterath/Eupen

Der Anfang einer Reise

Vom 28.07-04.08 waren wir, die diesjährigen 22 Freiwilligen Pax Christis, für zwei Wochen in Belgien, um bei einem generellen Vorbereitungsseminar teilzunehmen.

 

Dort habe ich vor allem meine Mitfreiwilligen kennengelernt. In gewissem Sinne muss man ja etwas verrückt sein, sich ein Jahr der Herausforderung zu stellen, in einem fremden Land zu wohnen und zu arbeiten. Daher spürte ich sofort ein Gefühl der Gemeinschaft.

 

Wir haben nun mal viel gemeinsam - wir sind alle junge Menschen aus Deutschland im Alter von 18 bis 20 Jahren und haben gerade frisch das Abitur gemeistert. Wir sind allesamt offen für Neues, neugierig, und sozial oder politisch engagiert.

 

Daher waren diese zwei Wochen sehr schön, alle Friedis und Friedas kennen zu lernen und viel Zeit mit ihnen zu verbringen. Diese intensive Zeit ermöglichte uns auch, viele enge Beziehungen zu schließen. Ich skype oft mit anderen Freiwilligen und werde dieses Jahr definitiv ein paar Friedis und Friedas in Osteuropa besuchen gehen.

 

Die meisten Freiwilligen, und zwar sieben, gehen nach Polen - auch ich gehöre dazu. Doch zwei werden auch in der Dominikanischen Republik in der Karibik stationiert sein, als auch vier Freiwillige in Ecuador. In Osteuropa gehen zwei nach Kiev in die Ukraine, drei nach Bosnien-Herzegowina, einer nach Kosovo und eine nach Mazedonien. Viele schreiben Blogs, die ihr auch hier besichtigen könnt:

 

http://www61.jimdo.com/app/s5c13eaa70d6fd5b2/p74605522a48cb798/

 

Nun haben wir natürlich auch lauter anderen wichtigen Krimskrams gelernt, so wie über aktives Zuhören, Ich-Botschaften, Konfliktlösungen, Länderkunde, Vorträge, etc. Generell hatte ich aber weniger das Gefühl, etwas Wesentliches für mein Auslandsjahr gelernt zu haben. Ich war sehr enttäuscht von der Organisation und von der Atmosphäre, die die Teamer herstellten und oftmals frustriert, weil wir (meiner Meinung nach) öfter mit schwachsinnigen Aktivitäten beschäftigt waren, als dass wir Wichtiges besprochen hätten. Dennoch habe ich viel Energizer kennen gelernt (wichtig für die Gruppenbetreuung in Kreisau), einen interessanten Vortrag über sexuellen Missbrauch gehört, und viel über die polnische Geschichte und Kultur erfahren.

 

Danch ging es von Belgien mit dem ganzen Gepäck kurz zurück nach Berlin, und dann nach Krakau zum Sprachkurs zu fahren...

 

Bild:Alex

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Joanna Born (Dienstag, 24 September 2013 16:01)

    Liebe Milena,

    toll was du machst. Viel Erfolg und ganz liebe Grüße
    Joanna